Was muss vor der Installation einer Klimaanlage bedacht werden?
Dietmar Grois
Daikin Professional

Was Installateure bei der Planung einer Klimaanlage beachten müssen

Klimaanlagen werden für immer mehr Kunden zu einer Option, denn mit jeder Hitzewelle steigt die Zahl derer, die nach nachhaltiger Abkühlung suchen. Damit die Kunden mit ihrer neuen Klimaanlage auch voll und ganz zufrieden sind, gilt es für Installateure schon in der Planung einige wichtige Punkte zu beachten.

Denken Sie individuell

Gebäude und Menschen haben etwas gemeinsam – sie sind alle unterschiedlich und betten sich in ihr ganz eigenes Umfeld ein. Daher gilt es darauf einzugehen und gemeinsam mit dem Kunden die optimale Lösung zu finden. Finden Sie heraus, was sich der Kunde vorstellt, welche Rahmenbedingungen sein Zuhause bietet und welche Anforderungen er etwa an Optik und Funktionen stellt. Besondere Gegebenheiten oder Bedürfnisse erfordern möglicherweise besondere Lösungen. Versuchen Sie im persönlichen Gespräch mit den Kunden so viel Information wie möglich in Erfahrung zu bringen.

Klären Sie den Kühlbedarf

Entscheidend für die benötigte Leistung der Klimaanlage sind die Anzahl der zu klimatisierenden Räume und deren Beschaffenheit. Faktoren wie das Raumvolumen, Fensterflächen, direkte Sonneneinstrahlung, vorhandene Beschattung, sowie Neben- und Nachbarräume müssen berücksichtigt werden, um den erforderlichen Kühlbedarf zu ermitteln. Mit diesen Daten können Sie das passende Gerät für den Kunden auswählen und unnötige Mehrkosten verhindern.

Seien Sie weitsichtig

Eine Klimaanlage ist eine langfristige Anschaffung, weshalb auch auf die Zukunftsfähigkeit der Anlage zu achten ist. Daikin etwa setzt bei all seinen Geräten auf das neue umweltschonende Kältemittel R-32 und bietet damit nachhaltige Lösungen.

Achten Sie auf Justitia

Egal ob Mieter oder Besitzer, auch in den eigenen vier Wänden sind die Kunden nur bedingt unabhängig, was die Installation einer Klimaanlage angeht. Rücksicht auf die Nachbarn sollte nicht nur aus sozialer Verantwortung heraus mitgedacht werden, sondern auch, weil das Recht deren Interessen ebenso schützt wie das ansprechende Gesamtbild des Gebäudes. So sollte ein Außengerät prinzipiell mindestens vier Meter vom nächsten Fenster entfernt sein und man sollte es von der Straße aus nicht sehen. In Mehrparteienhäusern oder Mietwohnungen benötigen die Kunden zudem eine Zustimmung der restlichen Eigentümer bzw. der Vermieter. Die Bestimmungen variieren je nach Bundesland und können vor allem zum Problem werden, wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht. So ist es in Graz oder Salzburg beispielsweise sehr schwierig bis unmöglich, ein Außengerät auf dem Dach zu installieren. Informieren Sie sich über die rechtlichen Bedingungen in Ihrem Einzugsgebiet und klären Sie gegebenenfalls Ihre Kunden darüber auf.

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