Daikin-Technologie für Wohlfühlfaktor im Smart Office
Claudia Heuritsch
Daikin Home, Daikin Professional

Smart Office: Daikin forscht am Büro der Zukunft

Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Internet of Things (IoT) halten immer stärker Einzug in unseren beruflichen und privaten Alltag. Die Vernetzung der verschiedensten Geräte macht etwa das eigene Zuhause zum Smart Home. Auch der Arbeitsplatz soll bald von diesen Technologien profitieren und als Smart Office auf bestimmte Umstände reagieren. So soll das optimale Umfeld geschaffen werden, um komfortabel und produktiv arbeiten zu können.

Die Entwicklungen in diese Richtung laufen auf Hochtouren. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz beschäftigt sich in seinem Innovation Lab in Kaiserslautern etwa intensiv damit. Hier wird beispielsweise die Lichteinstrahlung über sich automatisch verdunkelnde Fensterscheiben optimal an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst. Auch an der Regulierung des Geräuschpegels wird geforscht. Ziel ist es dabei, selbst in Großraumbüros jedem Mitarbeiter einen auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Arbeitsplatz zu ermöglichen. Die KI erkennt dabei, was der Mitarbeiter gerade braucht und leitet die entsprechenden Reaktionen ein.

Fortschritt durch Kooperation

Auch Daikin hat derartige Möglichkeiten der modernen Technologien früh erkannt. Daikins auf Sensorik basierende Airitmo-Technologie misst etwa physische Informationen wie Herzfrequenz, Bewegung oder Stresslevel und passt die Leistung der Klimaanlage darauf an. Diese Technologie bewährte sich bereits in Schlafzimmern und wurde im März 2016 im 3X3 Lab Future von Mitsubishi auch auf Bürosessel angewandt.

Ebenfalls seit 2016 kooperiert Daikin mit dem Elektronikkonzern NEC. In dieser Partnerschaft wird etwa an einer Gesichtserkennungstechnologie gearbeitet, die es ermöglicht, auf die individuelle Verfassung einzelner Mitarbeiter zu reagieren. Eine Kamera fängt dabei die Aktivität der Augenlider ein und leitet gegebenenfalls die entsprechenden Maßnahmen ein. Studien zufolge lässt sich aufkommender Müdigkeit durch ein leichtes Absenken der Temperatur entgegenwirken. Durch die gezielte Lenkung des Luftstroms könnten individuelle Mikroklimata geschaffen werden, ohne die restlichen Mitarbeiter zu stören. Bei Daikin und NEC hofft man, dieses System 2020 auf den Markt bringen zu können.

In weiteren Versuchen wurde etwa auch mit Düften und Helligkeit experimentiert. Die Möglichkeiten, den Arbeitsplatz individueller zu gestalten, scheinen jedenfalls noch lange nicht ausgereizt zu sein. Daikin arbeitet daher weiterhin an Lösungen, die den Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz steigern und die Produktivität positiv beeinflussen.

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