Claudia Heuritsch
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Wie funktionieren Wärmepumpen?

Wer seinen Energiebedarf kostengünstig und umweltschonend decken möchte, greift immer öfter auf Wärmepumpen zurück. Hier erklären wir Ihnen, wie diese Geräte zum Heizen, Kühlen und zur Warmwasserbereitung funktionieren.

Die Funktionsweise einer Wärmepumpe

Daikin bietet verschiedene Arten von Wärmepumpen an, die Funktionsweise folgt aber stets dem selben Prinzip: Eine Wärmepumpe regelt die Temperatur durch den Transport von Wärmenergie. Die drei wesentlichen Bestandteile einer Wärmepumpe sind das Außengerät (Verdampfer), das/die Innengerät(e)(Verflüssiger) und das Kältemittel. Das Kältemittel zirkuliert zwischen dem Außengerät und dem/den Innengerät(en) und transportiert dabei Wärmeenergie.

Im Verdampfer wird das flüssige Kältemittel zu einem Gas verdampft. Dabei entzieht der Verdampfer der Energiequelle Wärmeenergie. Im Verdichter wird das Kältemittelgas verdichtet, wodurch die Temperatur des Kältemittelgases ansteigt. Der Verflüssiger gibt die im Kältemittelgas enthaltene Wärmeenergie an das Heizungssystem ab, wobei das Kältemittel wieder aus dem gasförmigen Zustand in den flüssigen Zustand übergeht. Im Expansionsventil wird der Druck des Kältemittels verringert. Dies hat eine Verdampfung des Kältemittels zur Folge, und der Kreislauf beginnt von neuem. Um zu kühlen statt zu heizen, wird dieser Kreislauf einfach umgekehrt.

Wärmepumpen sind umweltfreundlich und kompatibel

Da Wärmepumpen auf erneuerbare Energie setzen und keine fossilen Energieträger verwenden, sind sie deutlich umweltschonender als etwa auf Öl oder Gas basierende Heizsysteme. Daikins Wärmepumpen werden bis zu 75 Prozent aus erneuerbarer Energie gespeist. Luft, Wasser, Erdwärme oder Solarwärme sind dabei ebenso möglich wie Hybrid-Systeme. Dadurch lassen sich beachtliche Energieeinsparungen erzielen und die CO2-Bilanz enorm verbessern.

Egal ob Wohngebäude, Gewerbe- oder Industriebauten, bei Neubauten, kleinen oder großen Modernisierungen – unter Daikins verschiedenen Wärmepumpen findet sich das optimale Gerät für Ihre Ansprüche. Auch bivalente Lösungen als Kombination aus dem bereits bestehenden Heizungssystem und einem neuen Daikin-System können realisiert werden. So lassen sich etwa vorhandene Radiatoren und Rohrleitungen weiterverwenden.

 

© Daikin Europe

Die verschiedenen Arten von Wärmepumpen

  • Erdwärmepumpe

Erdwärmepumpen eignen sich ideal für Wohnungsneubauten und umfangreiche Modernisierungsprojekte. Bei ausreichend großer Fläche können diese Wärmepumpen durch horizontal verlegte Erdwärmekollektoren gespeist werden. Auch eine Speisung durch vertikal in den Boden eingelassene Erdwärmesonden ist möglich. Durch die Speisung mittels Energie aus dem Boden sind Erdwärmepumpen extrem zuverlässig, sogar in den kältesten Klimazonen. Die Erde weist über das ganze Jahr hinweg recht stabile Temperaturen auf und eignet sich daher ideal als Quelle für die Energiegewinnung.

Der in der Erdwärmepumpe eingebaute Warmwasserspeicher kann zu jeder Zeit Warmwasser zur Verfügung stellen. Fußbodenheizungen, Heizkörper oder Wärmepumpenkonvektoren sorgen für die Beheizung der Räume.

Daikins Erdwärmepumpen speisen sich zu 80 Prozent aus dem Boden entnommener Energie und zu 20 Prozent aus Elektroenergie. Sie erreichen so beim Heizen und bei der Warmwasserbereitung eine Energieeffizienzklasse von A++.

  • Luft-Luft-Wärmepumpe

Ob Sie Ihr Zuhause sanieren oder ein neues Zuhause bauen möchten, eine Luft-Luft-Wärmepumpe stellt eine gute Lösung für Heizen und Kühlen dar. Sie lässt sich problemlos installieren und eignet sich ideal für den Austausch eines veralteten, mit Elektroenergie betriebenen Systems. Für Wochenendhäuser, Schrebergärten und allgemein in der Übergangszeit stellen Luft-Luft-Wärmepumpen eine gute Alternative zu einer herkömmlichen Heizung dar.

Die Energiespeisung von Daikins Luft-Luft-Wärmepumpen erfolgt zu 80 Prozent durch der Luft entzogenen Energie und zu 20 Prozent durch Elektroenergie. Sie heizen und kühlen Ihr Zuhause mit einer Energieeffizienzklasse A+++, der höchsten Energieeffizienzklasse auf dem Markt.

  • Luft-Wasser-Niedertemperatur-Wärmepumpe

Luft-Wasser-Niedertemperatur-Wärmepumpen sind die optimale Wahl für neue Einfamilienhäuser oder Wohngebäude. In Verbindung mit einer Fußbodenheizung oder Niedertemperatur-Radiatoren liefert diese Zusammenstellung eine besonders effiziente Lösung für das Heizen Ihres Zuhauses.

75 Prozent der Energiespeisung werden aus der Luft extrahiert, 25 Prozent durch elektrische Energie gewonnen. So ergibt sich die Energieeffizienzklasse A++. Sonnenkollektoren bringen zudem bis zu 70 Prozent der Energie auf, die für die Warmwasser-Wärmepumpen und -kessel benötigt wird.

  • Luft-Wasser-Hochtemperatur-Wärmepumpe

Luft-Wasser-Hochtemperatur-Wärmepumpen eignen sich ideal für Modernisierungsprojekte und den Austausch veralteter Heizkessel. Aufgrund ihres kompakten Aufbaus benötigen Daikins Hochtemperatur-Wärmepumpen nur wenig Standfläche. Zudem können diese Geräte problemlos an die bereits vorhandenen Rohrleitungen und Heizkörper angeschlossen werden. Dadurch können Sie die Energieeffizienz einer Wärmepumpe ausnutzen, ohne das gesamte System erneuern zu müssen.

Die Speisung erfolgt zu 65 Prozent aus Energie aus der Luft und zu 35 Prozent durch Elektroenergie, Energieeffizienzklasse: A+. Durch die Kombination der Wärmepumpe mit einem Solaranschluss wird zusätzlich Energie bei der Warmwasseraufbereitung gespart.

  • Hybrid-Wärmepumpe

Die Hybrid-Wärmepumpe ist eine ideale Kombination einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einem Gas-Brennwertkessel. Ein intelligentes Programm ermittelt dabei anhand der Energietarife, der Außentemperatur und der Heizlast den preisgünstigsten und energieeffizientesten Energiemix. So können Energieeinsparungen von bis zu 35 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Brennwertkesseln erzielt werden.

Hybrid-Wärmepumpen eignen sich ideal für Modernisierungsprojekte und den Austausch veralteter Kessel. Aufgrund ihres kompakten Aufbaus benötigt die Hybrid-Wärmepumpe nur wenig Installationsraum. Zudem kann auch dieses System mit einem bereits vorhandenen Rohrleitungs- und Heizkörpersystem kombiniert werden.

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