Claudia Heuritsch
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Richtig heizen, falsch heizen – 5 Mythen und die Wahrheit

Die Tage sind kürzer, die Temperaturen tiefer – ein eindeutiges Indiz dafür, dass der Winter vor der Tür steht. Umso ungemütlicher es draußen wird, umso wichtiger ist es, sich in das angenehme Klima der eigenen vier Wände zurückziehen zu können. Doch das bedeutet zugleich einen Anstieg der Energiekosten.

Mit dem Beginn jeder Heizsaison tauchen die immer gleichen Fragen auf. Wie heizt man richtig? Macht ein Grad mehr oder weniger bei der Raumtemperatur einen Unterschied? Ist es sinnvoller durchgängig zu heizen oder nur im Bedarfsfall? Daikin beantwortet diese Fragen ein für alle Mal und räumt dabei mit fünf Mythen rund um das Heizen auf.

Mythos 1: Es gibt kaum Einsparungspotenzial beim Heizen.

Sie kennen das: Die Heizkosten machen einen Großteil Ihrer Energiekosten aus. Mit dem richtigen Heizsystem lässt sich aber durchaus bares Geld sparen. Schon mit kleinen Adaptierungen können Sie Ihren Verbrauch signifikant senken. Wärmepumpen beispielsweise arbeiten mit erneuerbarer Energie und speisen sich überwiegend aus der Umgebungsluft. Für jede Kilowattstunde Elektrizität, die eine Wärmepumpe verbraucht, erzeugt sie (aus der Luft) rund drei bis vier Kilowatt Heizenergie. Nur maximal 30 Prozent der Heizenergie, die von der Wärmepumpe erzeugt wird, speist sich aus Strom. Der Rest wird aus der Luft extrahiert und ist somit erneuerbar.

Die Daikin Altherma 3 Wärmepumpen arbeiten etwa nach diesem Prinzip. Abhängig vom jeweiligen Modell sorgt zudem ein Warmwassertank auch für konstante Versorgung mit Warmwasser. Durch die Kombination der Wärmepumpe mit einem Solaranschluss kann zusätzlich Energie gespart werden.

Mythos 2: Ein Grad weniger macht keinen Unterschied.

Laut Experten lassen sich bis zu sechs Prozent an Energie einsparen, wenn die Raumtemperatur um ein Grad abgesenkt wird. Entscheidend ist dabei die passende Programmierung. Sie muss sich an der Außentemperatur und der Zeit orientieren, die Sie im Raum verbringen. Unnötiges Überheizen führt zu verringerter Effizienz und höheren Heizkosten. Durch das Festlegen der optimalen Raumtemperatur wird zudem die Umwelt geschont, weil der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert wird.

Mythos 3: Jeder Raum muss gleich beheizt werden.

Verschiedene Räume brauchen verschiedene Temperatureinstellungen. Das ist gar kein Problem, denn dies kann einfach und komfortabel programmiert und kontrolliert werden. Wichtig für die optimale Raumtemperatur ist die Nutzung des jeweiligen Raums. Die meisten Menschen fühlen sich im Wohnzimmer mit einer Temperatur zwischen 19 °C und 22 °C wohl. Die optimale Temperatur für Badezimmer liegt indes bei 23 °C. Im Schlafzimmer sollte die Temperatur zwischen 18 °C und 20 °C betragen. Die passende Raumtemperatur sorgt für optimalen Komfort und möglichst geringe Kosten.

Mythos 4: Ungenutzte Räume sollten nicht beheizt werden.

Oftmals verbraucht es mehr Energie, einen abgekühlten Raum wieder neu aufzuheizen, als ihn durchgängig warm zu halten. Für längere Perioden ist es daher ratsam, nicht genutzte Räume auf niedrigerer Temperatur weiter zu beheizen. Die optimale Temperatur hängt dabei von der Wärmedurchlässigkeit des Hauses sowie der Zeit der Nichtnutzung ab. Die Temperatur in den Räumen sollte jedenfalls nicht unter 15 °C abfallen, da ansonsten die Wände abkühlen und die Gefahr der Schimmelbildung besteht.

Mythos 5: Renovierungen am Haus zahlen sich nicht aus.

Selbst trotz bestem Heizsystem können hohe Energiekosten anfallen, wenn das Haus schlecht gedämmt ist. Ein gut isoliertes Haus hingegen spart langfristig viel Energie und Geld. Moderne Fenster und zusätzliche Dämmung verringern den Wärmeaustritt drastisch und amortisieren sich so über eine bestimmte Zeit. Zudem ist ein energieeffizientes Haus attraktiver für potenzielle Interessenten und lässt sich so zu einem höheren Preis weiterverkaufen.

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