Claudia Heuritsch
Daikin Home

Homeoffice im Sommer: Wie überstehe ich die Hitze?

Homeoffice ist für viele Menschen eine der angenehmsten New-Work-Errungenschaften. Sei es als permanentes Arrangement, etwa für Selbstständige, oder als optionale Lösung und Alternative zum Gang ins herkömmliche Büro. Doch gerade im Sommer kann die neu gewonnene Freiheit auch ins Gegenteil umschwenken. Dann nämlich, wenn das Homeoffice in den eigenen Wänden zur Sauna mutiert.

Bei hohen Temperaturen fällt es schwer, einen klaren Gedanken zu fassen und einen kühlen Kopf zu bewahren, die Produktivität leidet, egal ob zuhause oder auswärts. Unsere 10 Tipps gegen die Hitze im Büro gelten grundsätzlich auch für das Homeoffice. Darüber hinaus haben Sie in Ihrem eigenen Reich noch weitere Möglichkeiten, für Abkühlung zu sorgen. Manche davon sind im Gemeinschaftsbüro schwierig oder nur mit einiger Irritation der Kollegen umsetzbar:

• Klimaanlage

Die langfristige und komfortabelste Lösung ist eine Split-Klimaanlage. Während Sie im Büro vom guten Willen Ihres Arbeitgebers abhängig sind, können Sie die Angelegenheit zuhause selbst in die Hand nehmen und mit einer Klimaanlage die Temperatur immer auf Ihr Wohlfühlniveau abstimmen. Wie angenehm und befreiend das ist, beschreibt etwa Karin Graf-Kaplaner auf ihrem Blog. Für die Gründerin von Jubeltage ist Homeoffice Alltag, und lange war auch die enorme Hitze in ihrer Dachgeschosswohnung Alltag. „Zu den schlaflosen Nächten kam, dass ich mich an den heißen Tagen in meinem Homeoffice überhaupt nicht mehr richtig konzentrieren konnte und die hohen Temperaturen für mich total arbeitseinschränkend waren“, erinnert sie sich. Im Frühjahr 2018 traf Graf-Kaplaner dann die Entscheidung, eine Klimaanlage anzuschaffen, denn sie dachte sich: „Ich verbringe den Großteil meines Tages hier. Da sollte ich schon auf eine angenehme Arbeitsumgebung achten.“

Warum die zweifache Mutter lange – zu lange, wie sie schreibt – mit der Anschaffung gewartet hatte, lag an ihren Vorurteilen über Klimaanlagen, die sich allesamt zerstreuten. So berichtet Graf-Kaplaner auf ihrem Blog etwa über den unkomplizierten Einbau in ihre Mietwohnung und weitere Überraschungen bei Kosten, Geräuschpegel und Co.

So bleiben Sie trotz Hitze im Homeoffice cool.

• Frühschicht

Im Morgengrauen ins Büro aufzubrechen erfordert ganz viel Überwindung. Fällt der Weg in die Arbeit weg, erscheint es aber gar nicht mehr so unrealistisch, schon ganz früh loszulegen. Immerhin ist es im Sommer weit vor 6 Uhr hell und zudem vergleichsweise erfrischend kühl. Bonus: Wer früher beginnt und etwas weiterbringt, kann – sofern es die Termine zulassen – früher Feierabend machen und sich ins Freibad verabschieden.

• Lüften und für Schatten sorgen

Wenn Sie dann schon so früh auf den Beinen sind, können Sie auch gleich kräftig lüften – und danach Vorhänge, Rollos, etc. schließen. Sperren Sie die Sonne tagsüber so gut es geht aus, denn im Dunkeln ist gut munkeln und ohne helle Strahlen sinken die Hitzequalen.

• Fußbad

Die Beine während der Arbeit in eine Wanne oder einen Eimer mit kaltem Wasser stecken – würde im Büro nicht so gut ankommen. In Ihrem eigenen Reich aber ist dies eine der effektivsten Methoden, um für Abkühlung zu sorgen. Ultimativer Frischekick, versprochen.

• Feuchte Handtücher

Wie würden Ihre Kollegen Sie wohl ansehen, wenn Sie Handtücher mit ins Büro bringen und sie vor die Fenster hängen? Zuhause brauchen Sie sich darüber zum Glück keine Gedanken machen. Also Handtücher befeuchten, vor die leicht geöffneten Fenster hängen und auf möglichst viele kleine Windhauche hoffen, die dadurch zu erfrischenden Brisen werden.

• Coole Snacks

Ob Frozen Yoghurt, kühle Melonen, Smoothies oder selbst gemachter Eistee – füllen Sie Ihren Kühlschrank vor einem Arbeitstag mit sommerlichen Snacks auf. Im Gegensatz zum Büro müssen Sie weder teilen noch befürchten, die hitzeleidenden Kollegen würden Ihnen die coolen Köstlichkeiten stibitzen. Mehrere kleine Pausen, die gerade bei hohen Temperaturen wichtig sind, lassen sich so für Erfrischungen nutzen.

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