Claudia Heuritsch
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Heizkostenvergleich: Welche Heizung ist am günstigsten?

Sinkt die Temperatur am Thermometer, steigen die Ausgaben für das Heizen. Daran lässt sich nicht rütteln. Dennoch können Sie beeinflussen, wie weit Ihre Rechnung in die Höhe schießt. Wir sind mit Ihnen bereits Heiz-Mythen auf den Grund gegangen und haben uns angesehen, wie man richtig heizt. Auch mit der optimalen Raumtemperatur, haben wir uns bereits befasst. Ein großes Einsparungspotenzial liegt auch in der richtigen Wahl des Heizsystems. Zum Auftakt in die kalte Jahreszeit hat die Österreichische Energieagentur Anfang November einen Heizkostenvergleich zwischen den derzeit am häufigsten neu installierten Heizsystemen in Einfamilienhäusern in Österreich durchgeführt. Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache.

Luft-Wasser-Wärmepumpen auf Platz eins

Die Energieagentur zog für ihren Vergleich ein für Österreich charakteristisches Einfamilienhaus heran und errechnete dafür die Vollkosten als thermisch unsaniertes Einfamilienhaus, als thermisch saniertes Einfamilienhaus und als Neubau. Dabei flossen nicht nur die Brennstoffpreise, sondern auch Investitions-, Wartungs- und Instandhaltungskosten der unterschiedlichen Heizsysteme ein.

Luft-Wasser-Wärmpepumpen erwiesen sich dabei in zwei der drei Kategorien als Sieger, nur beim thermisch unsanierten Einfamilienhaus setzten sich die von Stückholz gespeisten Heizungen als kostengünstigste Systeme durch. Auf Platz zwei landeten jeweils die Erdgasheizungen.

„2018 spielen nachhaltige und hocheffiziente Heizsysteme ihre Stärken voll aus. Weder im Neubau, noch bei sanierten oder unsanierten Gebäuden liegt ein Heizsystem, das fossile Energieträger benötigt, auf Platz eins“, verdeutlicht Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Öl-Heizungen liegen laut dem unabhängigen Vergleich bei einem charakteristischen Einfamilienhaus stets auf dem letzten Platz. Sowohl wenn man die Vollkosten heranzieht, als auch wenn man die reinen Energiekosten betrachtet.

Planbare Kosten

„Die Preisentwicklung fossiler Rohstoffe ist – aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen und internationalen Krisenherde – völlig unberechenbar“, erklärt Traupmann. Verdeutlicht wird das durch einen Blick auf den Energiepreisindex der Österreichischen Energieagentur. Dieser weist etwa für Heizöl im Vergleich zwischen September 2017 und September 2018 einen um 25 Prozent höheren Preis aus.

Luft-Wasser-Wärmepumpen, wie beispielsweise Daikins Altherma 3, arbeiten nicht nur hocheffizient und schonen die Umwelt. Laut den Erkenntnissen der Energieagentur sind sie anderen Heizsystemen auch in puncto Kosten überlegen und machen das Haushaltsbudget planbarer.

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