Claudia Heuritsch
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Von der Entdeckung des Feuers bis zu modernen Wärmepumpen: Eine kleine Geschichte des Heizens

Seit Anbeginn der Menschheit wurde dem Prozess der Wärmegewinnung große Bedeutung beigemessen. Wärme sichert schließlich nicht nur das Überleben, sondern sorgt auch für Wohlbehagen. Heute holen wir uns auf Knopfdruck die gewünschte Temperatur, aber das war nicht immer so.

Am Anfang stand die Entdeckung des Feuers, an dessen Flamme sich die frühen Menschen wärmten. Bis ins Mittelalter geschah das am offenen Lagerfeuer. Dabei verpuffte die erzeugte Hitze aber schnell, weil sie in alle Richtungen entweichen konnte.

Heiße Steine und eine japanische Besonderheit

Als erste Hitzespeicher wurden Steine verwendet. Sie wurden im Feuer aufgeheizt und gaben die Wärme anschließend langsam an die Umgebung ab. Eine besondere Heizlösung entwickelten die Japaner im 14. Jahrhundert. Der sogenannte „Kotatsu“ war ein mit Glut und Steinen gefülltes Loch, über das eine Decke gestülpt wurde. Diese Konstruktion befand sich meist unter dem Esstisch, an dem sich die Familien versammelten und aufwärmten. Noch heute sind in Japan elektrische Kotatsus weit verbreitet.

Die Römer sorgten für eine bahnbrechende Innovation, indem sie die Fußbodenheizung erfanden. Sie fand man vor allem in öffentlichen Bädern. In einem zentralen Ofen wurde Luft erhitzt und diese in Zwischenräume unter dem Boden geleitet. Die Bodenfliesen nahmen so eine angenehme Wärme an.

Im 18. Jahrhundert entwickelten sich die ersten Zentralheizungen. Die Energieträger waren dabei stark von den lokalen Gegebenheiten geprägt. So wurde etwa in waldreichen Gegenden vornehmlich mit Holz geheizt, anderswo eher mit Kohle.

Erst nach dem zweiten Weltkrieg verbreiteten sich Zentralheizungen flächendeckend in westlichen Industrieländern. Damit einher ging auch der Wechsel von Festbrennstoffen zu Öl und Gas.

Wärmepumpen als modernste Entwicklungsstufe

Energieeffizienz war stets der Treiber für die Entwicklung neuer Heiztechnologien. Von den brennenden Holzstämmen, über die heißen Steine bis hin zu den mit fossilen Brennstoffen betriebenen Zentralheizungen des 20. Jahrhunderts.

Heute erweisen sich Wärmepumpen als ideale Lösung, um sein Zuhause warm und komfortabel zu halten. Sie sind nicht nur auf lange Sicht gesehen günstig im Verbrauch, sondern auch umweltfreundlich. Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energie aus der Luft, Erde oder Wasser; zusätzlich kann Sonnenenergie über Photovoltaikpaneele zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Heizen ist dadurch so nachhaltig wie noch nie.

Mehr über die Funktionsweise von Wärmepumpen finden Sie hier.

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