Claudia Heuritsch
Daikin World

Forschung und Entwicklung zum Wohle der Umwelt

Mit seiner Umweltvision 2050 hat es sich Daikin zum Ziel gesetzt, seine CO₂-Emissionen auf Null zu senken. Gelingen soll dass unter anderem mit noch effizienteren Produkten, der Bereitstellung von Lösungen für den ökonomischen Betrieb von Gebäuden und dem Recycling von Kältemitteln. Die Basis für Fortschritte in diesen drei Bereichen ist vor allem die hervorragende Arbeit in Daikins European Development Center und Environment Research Center.

Entwicklung effizienterer Produkte

Die Mitarbeiter im European Development Center entwickeln Kühl- und Heizgeräte für den europäischen und afrikanischen Markt sowie den Mittleren Osten. Der Fokus in der Entwicklungsphase liegt dabei auf der Reduzierung der Umweltbelastung. Auf der einen Seite soll die Energieeffizienz der Produkte gesteigert werden. Moderne Wärmepumpen oder die Sky Air A-Baureihe mit ultraeffizienter Bluevolution-Technologie sind gute Beispiele für innovative Produkte, die im European Development Center entstanden sind.

Auf der anderen Seite geht es auch darum, die Geräte mit weniger schädlichem Kältemittel zu betreiben. Kältemittel wird in Klimaanlagen, Wärmepumpen und Kühlequipment verwendet, um den Temperaturtransfer zu ermöglichen. Je nach Anforderungen können unterschiedliche Kältemittel am besten zum jeweiligen Einsatzgebiet passen. Deshalb kann man auch nicht grundsätzlich sagen, dass das Kältemittel mit dem niedrigsten GWP-Wert das beste ist. Beispielsweise könnte ein Kältemittel mit geringerem GWP-Wert mehr Energie verbrauchen und somit insgesamt die Umwelt mehr belasten als eines mit höherem GWP-Wert.

Als Produzent von Kältemitteln bietet Daikin daher eine breite Palette an, um die unterschiedlichen Bedürfnisse bestens und am umweltschonendsten zu bedienen. Als Hersteller von Klimatisierungssystemen arbeitet Daikin daran, seine Geräte so effizient wie möglich zu machen und die Wahl des jeweiligen Kältemittels zu optimieren. Zudem bemüht sich Daikin darum, gemeinsam mit anderen Stakeholdern einen nachhaltigen Umgang in der Branche zu etablieren.

Forschen nach neuen Lösungen

Im Environment Research Center arbeitet Daikin an Kühl- und Heizlösungen für zukunftsfähige Niedrigstenergiehäuser. Im Rahmen eines Projektes in Lissabon erprobt Daikin etwa in Zusammenarbeit mit NEDO ein ADR-Demo-System. Das Projekt zielt darauf ab, mithilfe dieses automatisierten Energiemanagementsystems Geschäftsmodelle für Stromanbieter zu etablieren, mit denen sich die Nutzung erneuerbarer Energie in den Spitzenzeiten im Sommer maximieren lässt. Aufgrund der Projektergebnisse hofft Daikin schon bald ADR-Technologie in Kombination mit Klimaanlagen in Portugal und anderen EU-Ländern einsetzen zu können.

Optimierung des Lebenszyklus von Kältemitteln

Neben der Wahl des Kältemittels ist auch der Umgang damit über seinen gesamten Lebenszyklus von großer Bedeutung. Das Auslaufen von Kältemittel zu verhindern zählt dabei ebenso dazu wie seine Rückgewinnung und Wiederaufbereitung. Daikins Plan im Rahmen der Umweltvision 2050 sieht vor, seine durch Kältemittel verursachten CO₂-Emissionen durch mehrere Schritte zu reduzieren. Der größte Impact wird dabei dem Wechsel auf Kältemittel mit niedrigerem GWP-Wert bzw. der Entwicklung passgenauer Kältemittel zugeschrieben. Die Reduzierung der Füllmenge sowie des Kältemittelaustritts soll ebenfalls einen Teil zur Zielerreichung beitragen. Und schließlich wird auch mit der Rückgewinnung und Wiederaufbereitung von Kältemitteln CO₂-Emissionen eingespart.

Research und Development nehmen in der Unternehmensphilosophie von Daikin einen hohen Stellenwert ein und sind maßgeblicher Teil der Umweltvision 2050. Einen Überblick zu den nachhaltigen Vorhaben und Initiativen von Daikin finden Sie hier.

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