Martin Montag
Daikin World

Die besten Servicetechniker Zentraleuropas

Bereits seit einer Dekade veranstaltet Daikin Wettbewerbe, um die besten Servicetechniker zu ermitteln. Die positive Resonanz darauf hat Daikin Central Europe dazu veranlasst, erstmals auch in seiner Region die beliebten Daikin Service Games abzuhalten.

„Wissen. Ehre. Erfahrung.“ – Das Motto der Daikin Service Games drückt bereits den besonderen Reiz an diesem Wettkampf aus. Es geht für die Teilnehmer darum, ihr Fachwissen in die Praxis umzusetzen, sich mit Kollegen zu messen und sich zu beweisen, aber auch darum, Stärken und Schwächen zu erkennen, Erfahrung zu sammeln, dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln.

Dazu lud Daikin Central Europe Mitte Mai 24 Vertreter aus acht Ländern in sein Headquarter in Brunn am Gebirge ein. Diese hatten sich in einer Online-Ausscheidung von über 210 Kandidaten durchgesetzt und strebten vor den Toren Wiens eine Topplatzierung und den Einzug in die nächste Runde des weltweiten Daikin-Bewerbs an.

Vor den kritischen Augen einer Fachjury, bestehend aus Daikin Experten aus Japan, Daikin Europe und Daikin Central Europe, standen drei Runden auf dem Programm, die die 24 Teilnehmer auf allen Ebenen forderten.

1. Theorie

Hier war das theoretische Wissen der Servicetechniker gefragt, das sie in den Trainings der Daikin Service Academy erlernt hatten. In einer schriftlichen Prüfung beantworteten sie Fragen zu Technologie, Sicherheit, Montage, Arbeitsqualität und Kundenbetreuung.

2. Praxistest

Hier ging es unmittelbar in die Praxis und ans Gerät. Innerhalb von 40 Minuten mussten die Servicetechniker eine defekte R32-Inverter-Multisplit-Einheit wieder in Gang bringen. Eine exakte Fehlerdiagnose war dabei ebenso erforderlich wie die Reparatur inklusive Austausch der betroffenen Bauteile. Grundlage dieses simulierten Ernstfalls war ein real bei einem Kunden aufgetretener Fehler.

3. Löten

Hier wurde es richtig heiß. Die Servicetechniker mussten Teile eines Kältemittelkreislaufs mithilfe eines Schweißgeräts ersetzen. Die hergestellten Rohre wurden anhand ihrer Stabilität und Qualität sowie der Ausführungsgeschwindigkeit der verschiedenen Vorgänge beurteilt.

Zwei Österreicher unter den Top 3

Am Ende dieser spannenden und fordernden Trilogie durften sich gleich zwei österreichische Vertreter über einen Stockerlplatz freuen. Christian Hiendler von Kloiber Kühlung belegte den hervorragenden dritten Platz. Auf Rang zwei landete Peter Hoppel von KSM Kälte- und Klimatechnik, der sich nur dem bulgarischen Sieger Danail Doykov geschlagen geben musste. Ein sehr erfreuliches Ergebnis, das zeigt, auf welch hohem Niveau in Österreich gearbeitet wird.

„Was für ein Bewerb! Die Fähigkeiten der Kandidaten sind beeindruckend“, zeigte sich Erlend Ingebrigtsen vom gesamten Event begeistert. „Es ist großartig zu sehen, wie die Teilnehmer ihr Wissen in die Praxis umsetzen und uns gezeigt haben, was die besten Servicetechniker Zentraleuropas ausmacht“, so Daikins General Manager SBU Service CEE, der zudem eine Einladung an alle Servicetechniker aussprach, das Angebot der Daikin Service Academy zu nutzen: „Die Trainings sind ein großartiger Weg, nicht nur um sich auf die nächsten Daikin Service Games vorzubereiten, sondern auch, um Ihre technischen Skills auf aktuellem Stand zu halten und sie in der täglichen Arbeit mit Daikin Produkten einzusetzen.“

Ebenso wie für Doykov geht die Reise nun auch für Hoppel weiter, denn die beiden Erstplatzierten qualifizierten sich für das Europa-Finale, die Daikin Europe Service Games, die im November 2019 im belgischen Oostende ausgetragen werden. Dort entscheidet sich dann auch, wer Europa 2020 bei den Daikin Global Service Olympics in Japan vertreten wird.

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